Wassergymnastik – was ist das eigentlich genau?

Der Name resultiert daraus, dass diese Art Gymnastik nicht auf dem Boden, sondern eben im Wasser durchgeführt wird. Man sagt auch Aquagymnastik dazu, und Sie haben ganz sicher längst davon gehört. Sie ist populär, weil sie als ein ganzheitliches Training unseren gesamten Bewegungsapparat fordert und trainiert, aber daneben auch unser Herz- und Kreislaufsystem kräftigt. Dank des Auftriebs im Wasser ist diese Sportart sehr schonend für Wirbelsäule, Gelenke und Knochen, es gibt keine ruckartigen Bewegungen. Die Muskeln werden trotzdem gefordert, schließlich muss bei allen Übungen gegen den Widerstand des Wassers gearbeitet werden.

Wenn Sie sich so etwas zum ersten Mal vornehmen, empfiehlt es sich, in einer Gruppe unter der Anleitung eines ausgebildeten Trainers – am besten mir – mitzumachen. Sie lernen, wie es richtig geht, Sie haben Spaß mit Gleichgesinnten und Sie bekommen vielleicht sogar Ihre Kosten erstattet, nämlich immer dann, wenn Ihr ausgewählter Kurs als Präventionsmaßnahmen anerkannt wird.

Wer sollte Wassergymnastik betreiben?

Eigentlich könnte es Jede und Jeder. Aber trotzdem gehen überwiegend Frauen und etwas ältere Menschen hin. Auch solche, die vielleicht einen Unfall hatten und anschließend physiotherapeutisch behandelt werden müssen. Die sanften Bewegungen im Wasser eignen sich gut dafür. Junge Leute im besten Alter sind wahrscheinlich besser in anderen Sportarten aufgehoben.

Wassergymnastik – was braucht man dafür?

Nicht viel – eine Badehose oder einen Badeanzug. So etwas hat man in aller Regel. Hilfsmittel oder Sportgeräte wie Schwimmnudeln, Schwimmbretter oder Schwimmgürtel werden gestellt. Sie können in der Kursstunde ohne zusätzliche Kosten genutzt werden.

Was bringt Wassergymnastik?

Kraft, Ausdauer, ein starkes Herz und vieles mehr… lauter gute Sachen. Zusätzlich werden durch die Bewegungen im Wasser Massageeffekte erzielt und die Durchblutung gefördert. Das in der Regel kühle Wasser härtet zudem ab und verengt die Venen, so dass weniger Blut dorthin absinkt. Menschen mit Übergewicht werden vom Wasser zu einem großen Teil getragen, ihre Gelenke und Muskeln werden gleichzeitig entlastet und gestärkt.

Kann man bei der Wassergymnastik etwas falsch machen?

Nicht viel. Wenn Sie an professionell angeleiteten Kursen (meinen) teilnehmen, kann eigentlich nichts passieren. Nicht vergessen werden darf, dass auch Wassergymnastik Sport ist. Deshalb ist eine Erwärmung dringend anzuraten. Sie funktioniert gut mit wenigen Minuten Aquajogging.
Was Sie auch nicht vergessen dürfen, ist das Trinken. Sie merken sicher nicht immer, dass Sie bei den Übungen schwitzen und Feuchtigkeit verlieren… es ist ja eh alles nass. Jedenfalls müssen Sie die verlorene Feuchtigkeit auffüllen. Trinken Sie allerspätestens am Ende Ihres Trainings.

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