Wer sich bewegt, bewegt etwas…

Mit Rehabilitationssport zu mehr Lebensqualität

Man versteht darunter Maßnahmen, die durch Ärzte verordnet und Krankenkassen oder den Rentenversicherungsträger getragen werden. Sie dienen der Nachsorge im Anschluss an medizinische Leistungen für von Behinderung bedrohte Menschen oder für bereits Behinderte. Rehabilitationssport gehört explizit zu den vom Sozialgesetzbuch der Bundesrepublik Deutschland (SGB §64 Absatz (1) Punkt 3) definierten Leistungen.

Grundsätzlich geht es auch beim Rehabilitationssport immer darum, die Gesundheit zu stärken und möglichst viel Teilhabe am gesellschaftlichen, auch Arbeitsleben zu ermöglichen oder zu sichern.

Man versteht darunter Maßnahmen, die durch Ärzte verordnet und Krankenkassen oder den Rentenversicherungsträger getragen werden. Sie dienen der Nachsorge im Anschluss an medizinische Leistungen für von Behinderung bedrohte Menschen oder für bereits Behinderte. Rehabilitationssport gehört explizit zu den vom Sozialgesetzbuch der Bundesrepublik Deutschland (SGB §64 Absatz (1) Punkt 3) definierten Leistungen.

Ziele des Rehabilitationssports

Rehabilitationssport will vor allem:

  • die eigene Gesundheit wieder stärken,
  • Krankheitsbeschwerden lindern,
  • den Krankheitsverlauf positiv beeinflussen,
  • nach Möglichkeit die Arbeitsfähigkeit wieder herstellen,
  • Stabilisierung – körperlich und psychisch – erreichen,
  • die Ausdauer und Belastbarkeit verbessern,
  • und anderes mehr…

Verordnung von Rehabilitationssport

Rehabilitationssport wird in der Regel für längstens 18 Monate mit einem Training pro Woche und maximal 50 Übungseinheiten verordnet. Am besten eignen sich dafür kleine Sportgruppen, damit Ihr Trainer auch jede*n Teilnehmer*in gut im Blick behalten kann. Rehabilitationssport darf von jedem niedergelassenen Arzt verordnet werden. Die Verordnung unterliegt nicht der Heilmittelverordnung und ist somit für den Arzt budgetfrei. Sie muss allerdings vom Kostenträger (z.B. Ihrer Krankenkasse oder Ihrer Rentenversicherung) genehmigt werden.

Sollten Sie keine Verordnung bekommen, können wir im Rahmen eines Personal Trainings auch allein arbeiten. Das hat für Sie persönlich den Vorteil der sehr genauen Überwachung Ihrer Reha-Maßnahmen.

Mit Herzsport zu mehr Lebensqualität

Es gibt genügend Untersuchungen, die belegen, dass Sport unserem Herzen mit seinen so pausenlosen und wichtigen Versorgungsaufgaben “zur Seite steht” und unser Leben verlängern kann. Natürlich gilt das auch für Menschen, die unter einer koronaren Herzkrankheit oder unter einer Herzinsuffizienz leiden oder vielleicht sogar gerade einen Herzinfarkt hinter sich haben. Bestehende Symptome werden gelindert, die Gefahr eines weiteren Infarkts reduziert. Sport verbessert die körperliche Leistungsfähigkeit und damit auch unsere Lebensqualität. Die beiden wichtigsten Elemente des Herzsports sind Ausdauertraining und Kraftsport.

Gerade Herzpatienten müssen auf zwei Dinge besonderes Augenmerk legen: Dem geschwächten Körper darf nicht zuviel sportliche Betätigung zugemutet werden, aber zuwenig davon bringt auch nichts, zumindest keine spürbare und nachhaltige Verbesserung. Reden Sie als Betroffene*r mit Ihrem Arzt, besprechen Sie Ihre Leistungsfähigkeit und loten Sie Ihre körperlichen Grenzen aus.

Herzsport im Alltag

Herzinfarktpatienten sollen natürlich nicht sofort Sportler werden. Körperliche Anstrengungen können unter ärztlicher Anleitung langsam gesteigert werden. Aber sehr oft sind Herzsportübungen schon im ganz Kleinen möglich, beginnen Sie mit Ihrem Mehr an Bewegung in Ihrem alltäglichen Leben: Benutzen Sie Treppen anstelle von Fahrstühlen, fahren Sie kleine Wege mit dem Rad statt mit dem Auto und gehen Sie nach dem Mittagessen lieber spazieren, lassen Sie das mit dem Nickerchen. Vor allen Dingen ist es wichtig, dabeizubleiben. Beziehen Sie Bewegung regelmäßig in Ihr Leben ein. Wir Menschen gewöhnen uns an so vieles, warum nicht auch an ein bisschen regelmäßigen Sport.

Ich bin neben anderen Dingen auch dafür ausgebildet. Ich kann Ihnen vorsichtig und behutsam Sportarten zeigen, die Ihr Herz wieder stark machen. Das geht individuell oder in einer Gruppe.

Herzsport in der Gruppe

Menschen teilen sich in “solche und solche”… Die einen sind lieber allein unterwegs, radeln, durchstreifen stundenlang die Wälder oder gehen schwimmen. Die anderen suchen dagegen den Austausch, sie möchten über das, was sie hinter sich haben, reden. Sie möchten wissen, was Andere in ihrer Situation gemacht haben und eigene Erfahrungen beisteuern. Eine Gruppe von gleichermaßen Betroffenen kann bei vielen Fragen helfen und vielleicht auch den niederträchtigen kleinen “Schweinehund” in Ihnen in die Ecke verweisen. Wie wäre es mit der Teilnahme an einer Herzsportgruppe?

Verordnung von Herzsport

Ähnlich wie Rehabilitationssport (siehe oben) kann auch Herzsport ärztlich verordnet werden. Herzsport ist eine Form von Rehabilitation. Auch das Formular für die Beantragung – das berühmte Muster 56 oder Formular 56 – ist das gleiche.


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