Die Wohltat von Massagen abzustreiten fällt sicherlich kaum jemandem ein. Sich entspannt hinzulegen und sich sanften oder auch kräftig knetenden Händen hinzugeben, ist ein Traum, den sich viele von uns nur allzu selten erfüllen.

Woher kommt Massage?

Wenn wir uns beispielsweise stoßen oder reiben, drücken wir beinahe instinktiv die schmerzenden Stellen und versuchen, den Schmerz zu verteilen und zu mindern. Warum sollten dies unsere Altvorderen nicht getan haben? Insofern zählen Massagen ganz sicher zu den ältesten Heilmitteln der Menschen.

Nachweise dafür, dass sie sehr gezielt eingesetzt wurden, gibt es aus dem alten China bereits von 2600 v. Chr., später auch aus Indien und Griechenland. Zumeist wurden Krieger vor und nach ihren Kämpfen behandelt. Der französische Arzt Ambroise Paré nutzte zu seinen Lebzeiten im 16. Jahrhundert Massagen ähnlich wie heute.

Massagen – welche Arten gibt es?

Relativ viele. Wobei ich hier nur die nennen will, die ich selbst leisten kann. Zu den direkten Massageformen zählen die klassische Massage, die auch die schwedische genannt wird, zu denen wiederum die Ganz- und Teilkörper- sowie die Sportmassagen gehören. Abreibungen mit kalten und warmen Tüchern oder Bürstenmassagen gehören auch dazu.

Die fünf klassischen Griffe der Massagen

  • Hier ist zuerst die Effleurage, die Streichung zu nennen. Sie ist vermutlich der angenehmste Handgriff in der Massage
  • Es folgt die Petrissage, wobei Haut und Muskulatur zwischen den Fingern einer oder beider Hände gefasst, geknetet und gewalkt werden.
  • Mit der Friktion werden durch kleine kreisende Bewegungen auf den Muskeln Verspannungen und Verhärtungen der Muskulatur gelöst
  • Das Tapotement bedeutet Klopfung. Kurze schlagende Bewegungen fördern die Durchblutung.
  • Zum Schluss hier soll die Vibration genannt werden. Mit den Fingerspitzen oder der flachen Hand wird ein Muskelzittern provoziert, das sogar tief liegende Organe erreichen kann.

Der Nutzen von Wellnessmassagen

Die vielen Arten von physiktherapeutischen und Wohlfühl-Massagen, die man weltweit praktiziert, haben schlussendlich alle das gleiche Ziel: Gesundheit und Wohlbefinden. Verspannungen sollen gelöst, Durchblutung und Stoffwechsel angeregt und das Immunsystem gestärkt werden. Insofern haben Wellnessmassagen genauso wie alle anderen ihren Platz im Leben und sollten keinesfalls belächelt werden.

Hot Stone Massagen

Ich selbst biete Ihnen auch eine Art an – eine sehr alte Form der Massage, die schon die alten Chinesen und auch die Indianer betrieben haben: die Warme Steine Massage oder „neudeutsch“ die Hot Stone Massage. Dabei werden auf etwa 60 Grad aufgeheizte Steine (meistens Basalt) unter Ihren Rücken und an verschiedene Stellen auf den Körper gelegt, die die Muskelentspannung auf angenehmste Weise fördern. Zusätzlich kommen Friktionen und Tapotements zum Einsatz. Also leicht kreisende Bewegungen und abwechselnd starke Klopfungen, die ihrerseits auch tiefer gelegene Schichten und Körperorgane erreichen.

Massagen – wann ist davon abzuraten?

Thrombosen oder bestimmte Herzerkrankungen lassen Massagen nicht zu. Auch Krebserkrankungen. Durch die Mobilisierung des Gewebes könnte schließlich auch ein Tumor aktiviert oder mobilisiert werden und schlimmen Schaden anrichten. Fragen Sie in allen Zweifelsfällen Ihren behandelnden Arzt.

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